Es gibt einfach Songs, die hört man im Radio und merkt sofort, dass sie etwas besonderes sind. Bei Four Five Seconds war da vor allem Rihannas ganz besondere Stimme, die bei diesem Song im Vordergrund steht. Natürlich auch deshalb, weil sonst nicht viel zu hören ist: eine vor sich hin schrubbelnde Akustikgitarre, später noch ein Bass und in der Bridge eine Orgel – das war´s. Auch dieses simple Arrangement bewirkt, dass Four Five Seconds auffällt, wo sonst doch vieles, was man im Radio so hört, völlig „überproduziert“ klingt.

Ich war eigentlich kein Fan von Rihanna, hätte nicht gedacht, dass ich sie jemals in mein Alleinunterhalter-Programm aufnehmen würde. Beyoncé, Shakira, Jennifer Lopez, Rihanna – das war für mich alles irgendwie austauschbar. War nicht so meine Musik. Mit ihrem Song Diamonds im Jahr 2012 fiel sie mir dann zum ersten mal auf, cooler Auftritt (glaube in Wetten dass…) und auch schon toll gesungen. Und nun eben Four Five Seconds – Rihanna! Doch halt … nicht nur sie. Da ist ja auch noch eine Männerstimme zu hören. Und dann noch im Video, das ist doch: Paul McCartney!! Was hat der denn mit Rihanna zu tun? Ganz einfach: er hat den Song mit geschrieben und produziert. Toll. Alleine die Tatsache, dass ein Mitglied der einflussreichsten Band aller Zeiten einen Song mit jemandem produziert, erhebt diesen schon in den Pop-Adel. Auch wenn die heutige junge Generation da sicher einen anderen Blick drauf hat. So schrieb jemand in die Kommentare zum Youtube-Video, wie nett es doch von Rihanna sei, dass sie diesen alten Herren in ihrem Video mitmachen ließe … 😉

Und Kayne West, der Sänger in diesem Song und ebenfalls Mit-Produzent? Der sagte mir bislang gar nichts. Vielleicht hat ja jemand Lust, etwas über ihn in den Kommentaren zu schreiben?! Andere Kommentare sind natürlich wie immer auch sehr willkommen.