Kauderwelsch-Englisch war meine erste Fremdsprache. Ich habe englische Lieder gehört und mitgesungen, lange bevor ich diese Sprache auch nur ansatzweise verstand – vermutlich ging das vielen von Euch ähnlich. Und so war ich dann doch irgendwann schockiert, als ich begriff, dass da z.B. einer davon sang, dass er einen Sheriff erschossen hatte. Das mit dem Deputy sei er nicht gewesen, singt er weiter, aber den Sheriff habe er abgeknallt. Heute sehe ich die Sache zwar wieder differenzierten – Notwehr und so – aber damals fand ich das schon ein bisschen schlimm.

Und mit I don´t like mondays ging es mir sehr ähnlich. Wie oft habe ich an diesen Song gedacht, wenn ich montags mal wieder in die Schule oder später zur Arbeit fuhr und mich im Geiste mit den Thema dieses Songs verbunden fühlte. Aber um was es in dem Lied eigentlich geht, kapierte ich tatsächlich erst vor ein paar Jahren: es handelt von nichts geringerem als einem der ersten Amokläufe eines jungen Menschen in Amerika – lange vor dem in der Columbine High School oder hier bei uns in Winnenden. Die Täterin war Brenda Ann Spencer, die zur Erklärung warum sie das getan habe die Antwort gab:  „I dont´t like mondays“.

Jetzt frage ich mich gerade, ob ich diesen Blogbeitrag überhaupt veröffentlichen soll. Denn entweder Ihr kanntet schon die Hintergründe, oder eben nicht und dann verderbe ich Euch vielleicht schon ein bisschen die Laune, wenn Ihr I don´t like mondays nächstes Mal in der entsprechenden Montag-Morgen-Stimmung hört…. (klick: „Enter“) …. zu spät 😉