Willkommen auf meinem Blog

Hier schreibe ich über Songs aus meinem Repertoire. Kommentare sind sehr willkommen. Links (NoFollow) auf Webseiten werden jedoch nicht immer übernommen.

Country Roads – John Denver

Mit Countrymusik kann ich eigentlich ebenso wenig anfangen wie mit Jazz. Obwohl –  ich hatte als Jugendlicher mal meine Countryphase. Allerdings bezog sich diese nur auf eine Band und das war Truck Stop!

Aber Take me home Country Roads ist ein absoluter Klassiker. Man sollte den Song nicht zu früh am Abend spielen, er will einfach mitgesungen werden. Ich glaube, die meisten nehmen ihn gar nicht mehr unbedingt als Country-Song war. Er ist schon Teil unserer Kultur geworden. Vom Lagerfeuer bis zum Bierzelt – County Roads geht immer.

John Denver veröffentlichte Take me home Country Roads im Jahre 1971. Es gibt sehr viele Coverversionen und so richtig kam er mir eigentlich erst wieder 2001 ins Bewußtsein in der Version der Hermes House Band. Im Jahr davor wurde er, so steht es auf Wikipedia, zum Country-Song des Jahrhunderts gewählt. Spätestens da hätte ich ihn sowieso in mein Alleinunterhalter-Programm aufnehmen müssen. Aber es ist bisher meine einziger Country-Song geblieben.

Wie findet Ihr Country roads? Welchen Country-Song sollte ich unbedingt auch spielen? Freue mich, wie immer, auf Euere Kommentare.

Wake me up – Aloe Blacc (Avicii)

Der Song wurde geschrieben von Avicii – Respekt! Ich dachte lange, es sei wie so oft, dass irgend ein DJ/Dance-Producer sich einen schicken Song schnappt, einen 4/4-Beat darunter legt, einen simplen Synthesizer-Part dazu spielt und fertig ist der Welthit. Weit gefehlt (in diesem Fall) und daher – Respekt! Wobei ich auch sagen muss, dass es für mich diesen Beat und den Synthi nicht gebraucht hätte. Ich mag viel mehr die Acoustic-Version von Wake me up, und folglich spiele ich diesen Song als Alleinunterhalter genau so – nur mit Gitarre und meiner Stimme.

Nichts gegen Techno im Allgemeinen, ich liebe Techno, aber hier finde ich Melodie, Text und nicht zuletzt die Stimme von Aloe Blacc so toll, dass man es dabei hätte belassen sollen. Aber was hätte dann wiederum Avicii für eine Rolle übernehmemn sollen?! Er ist nun mal Dance-Produzent und wollte ja aus der Nummer einen eigenen Erfolg machen…. mh, also doch die 808 angeschmissen –  1,2,3,4 – ready –  go….!

I don´t like mondays – The Boomtown rats

Kauderwelsch-Englisch war meine erste Fremdsprache. Ich habe englische Lieder gehört und mitgesungen, lange bevor ich diese Sprache auch nur ansatzweise verstand – vermutlich ging das vielen von Euch ähnlich. Und so war ich dann doch irgendwann schockiert, als ich begriff, dass da z.B. einer davon sang, dass er einen Sheriff erschossen hatte. Das mit dem Deputy sei er nicht gewesen, singt er weiter, aber den Sheriff habe er abgeknallt. Heute sehe ich die Sache zwar wieder differenzierten – Notwehr und so – aber damals fand ich das schon ein bisschen schlimm.

Und mit I don´t like mondays ging es mir sehr ähnlich. Wie oft habe ich an diesen Song gedacht, wenn ich montags mal wieder in die Schule oder später zur Arbeit fuhr und mich im Geiste mit den Thema dieses Songs verbunden fühlte. Aber um was es in dem Lied eigentlich geht, kapierte ich tatsächlich erst vor ein paar Jahren: es handelt von nichts geringerem als einem der ersten Amokläufe eines jungen Menschen in Amerika – lange vor dem in der Columbine High School oder hier bei uns in Winnenden. Die Täterin war Brenda Ann Spencer, die zur Erklärung warum sie das getan habe die Antwort gab:  „I dont´t like mondays“.

Jetzt frage ich mich gerade, ob ich diesen Blogbeitrag überhaupt veröffentlichen soll. Denn entweder Ihr kanntet schon die Hintergründe, oder eben nicht und dann verderbe ich Euch vielleicht schon ein bisschen die Laune, wenn Ihr I don´t like mondays nächstes Mal in der entsprechenden Montag-Morgen-Stimmung hört…. (klick: „Enter“) …. zu spät 😉

Boys of Summer – Don Henley

Boys of Summer gehört für mich inzwischen zu den absoluten 80er Kulthits. Die Synthesizer und Drumcomputer, mit denen der Song produziert wurde, klingen zwar typisch 80er Jahre. Und das sind leider keine Sounds für die Ewigkeit, irgendwie steril und aus heutiger Sicht billig. Aber der Song an sich hat was. Vor allem der Instrumentalteil zwischen den Strophen hat Wiedererkennungswert, obwohl er relativ einfach gestrickt ist. Inhaltlich geht es um kein besonderes Thema: die Erinnerung an eine verlorene Liebe. Dabei ist nicht er einer dieser Boys of Summer, sondern das sind all die anderen, die längst schon wieder weg sind während er sie immer noch liebt.

Und wer ist er? Don Henley! Das er früher mal in einer Band namens Eagles als Schlagzeuger spielte, hatte für mich in den 80er Jahren keine Bedeutung. Die Eagles waren Geschichte, aber noch kein Kult – zumindest für mich damals als Teenager. Also war Don Henley für mich immer ein Solokünstler, der ja auch noch andere Hits hatte, wie The end of the innocence.

Irgendwann kam es zur Wiedervereinigung der Eagles und das Livealbum Hell freezes over gehört zu meinen Lieblingsplatten. Vor allem die Unplugged-Versionen einiger Songs, wie z.B. Hotel California, sind grandios. Und damit schließt sich wieder der Bogen zu Boys of Summer. Das spiele ich nämlich ebenfalls unplugged.

Four Five Seconds – Rihanna

Es gibt einfach Songs, die hört man im Radio und merkt sofort, dass sie etwas besonderes sind. Bei Four Five Seconds war da vor allem Rihannas ganz besondere Stimme, die bei diesem Song im Vordergrund steht. Natürlich auch deshalb, weil sonst nicht viel zu hören ist: eine vor sich hin schrubbelnde Akustikgitarre, später noch ein Bass und in der Bridge eine Orgel – das war´s. Auch dieses simple Arrangement bewirkt, dass Four Five Seconds auffällt, wo sonst doch vieles, was man im Radio so hört, völlig „überproduziert“ klingt.

Ich war eigentlich kein Fan von Rihanna, hätte nicht gedacht, dass ich sie jemals in mein Alleinunterhalter-Programm aufnehmen würde. Beyoncé, Shakira, Jennifer Lopez, Rihanna – das war für mich alles irgendwie austauschbar. War nicht so meine Musik. Mit ihrem Song Diamonds im Jahr 2012 fiel sie mir dann zum ersten mal auf, cooler Auftritt (glaube in Wetten dass…) und auch schon toll gesungen. Und nun eben Four Five Seconds – Rihanna! Doch halt … nicht nur sie. Da ist ja auch noch eine Männerstimme zu hören. Und dann noch im Video, das ist doch: Paul McCartney!! Was hat der denn mit Rihanna zu tun? Ganz einfach: er hat den Song mit geschrieben und produziert. Toll. Alleine die Tatsache, dass ein Mitglied der einflussreichsten Band aller Zeiten einen Song mit jemandem produziert, erhebt diesen schon in den Pop-Adel. Auch wenn die heutige junge Generation da sicher einen anderen Blick drauf hat. So schrieb jemand in die Kommentare zum Youtube-Video, wie nett es doch von Rihanna sei, dass sie diesen alten Herren in ihrem Video mitmachen ließe … 😉

Und Kayne West, der Sänger in diesem Song und ebenfalls Mit-Produzent? Der sagte mir bislang gar nichts. Vielleicht hat ja jemand Lust, etwas über ihn in den Kommentaren zu schreiben?! Andere Kommentare sind natürlich wie immer auch sehr willkommen.

Everybody needs somebody – The Blues Brothers

Einer der stimmungsvollsten Partysongs in meinem Programm: Everybody needs somebody von den Blues Brothers. Genauer gesagt haben ja diese ihn nur richtig bekannt gemacht. Zuerst veröffentlicht wurde er schon 1964 von Solomon Burke, hier seine Originalversion auf Youtube. Und nicht nur die Blues Brothers haben diesen Titel gecovert, es gibt sogar eine Aufnahme von den Rolling Stones!

Aber zurück zu den Blues Brothers. Was wären diese ohne den gleichnahmigen Kultfilm aus dem Jahr 1980 von John Landis?! Immer noch einer meiner Lieblingsfilme! Wer ihn noch nicht gesehen hat – eine absolute Empfehlung! Viele große Stars der Blues- und Soulmusik haben hier Gastauftritte: Aretha Franklin, Ray Charles und James Brown.

Everybody needs somebody spiele ich fast zu jedem Auftritt als Alleinunterhalter. Der Song ist ein Garant für Partystimmung, und das scheinbar generationübergreifend. Klar, man sollte ihn nicht zu früh am Abend spielen. Nicht dann, wenn die meisten noch Discofox tanzen. Everybody needs somebody sollte man solo tanzen um ganz aus sich rausgehen zu können 😉

Layla – Eric Clapton

Wer erinnert sich an die Opel-Werbung Anfang der 90er Jahre?! Astra oder Calibra oder so …. Und da vor allem natürlich an dieses mitreißende Gitarrenriff: Layla von Eric Clapton! Mehr als 20 Jahre nach seiner Veröffentlichung (1970) erlangte der Song durch diese Werbung erneut Aufmerksamkeit. Und ich meine, das war auch meine erste Berührung mit diesem Stück.

Kurz danach kam noch einmal Layla in die Charts, diesmal unplugged. Doch wo war das typische Gitarrenriff? Weg! Und überhaupt – die Unplugged-Verson hatte mit dem Original nicht mehr viel gemein. Aber trotzdem oder gerade dadurch wurde etwas ganz Besonderes daraus. Mutig, langsam, gefühlvoll – einfach schön.

Und Unplugged ist auch die Version, in der ich Layla als Alleinunterhalter spiele. Natürlich nicht annährend so anmutig wie Eric Clapton und sicher auch nicht immer fehlerfrei. Im Gegensatz zu ihm, dem man ja nachsagt, er habe sich live noch nie verspielt.

Wie findet Ihr Layla? Welche Version ist die bessere? Kommentare sehr willkommen.

Breakfast at Tiffanys – Deep Blue Something

Das ist einfach ein toller Gute-Laune-Song aus den frühen 90er Jahren. Inzwischen  ein Klassiker. Von der Band habe ich allerdings nie wieder was gehört – ein typisches One-Hit-Wonder also. Aber egal, diesen einen Titel haben sie toll hingekriegt. Ausserdem: besser einen Top-Hit an den man sich erinnert und der immer noch regelmäßig im Radio läuft als zehn ganz nette Songs, die irgendwann keiner mehr kennt. Dieser Song war einer der ersten in meinem Programm, als ich damals als Alleinunterhalter anfing.

Nicht nur die Band ist ansonsten nichts-sagend, sondern auch das Plattencover. Daher habe ich für diesen Song als Erkennungsbild lieber ein Motiv aus dem Film (Frühstück bei Tiffanys) verwendet. Ein sehr bekanntes Foto mit Audrey Hepburn.

Um den Film geht´s ja auch in dem Song: ein Paar hat sich auseinandergelebt. Sie sagt, dass sie nichts gemeinsam hätten. Und da fällt ihm dieser Film ein, „Frühstück bei Tiffanys“. Und er erinnert sie daran, dass sie doch beide diesen Film mochten….

Wir werden wohl nie erfahren, ob die beiden wieder zusammenkamen.

Walking on sunshine – Katrina and the waves

Es gibt nicht viele Songs in der Pop und Musikgeschichte, die nur mit Schlagzeug beginnen. Walking on sunhine ist einer davon. Und das in einem Tempo, das direket in die Beine geht. In meinem Alleinunterhalter-Set kommt das Lied natürlich im absoluten Partyteil. Man muss das Tanzschritt-Tempo schon deutlich steigern um diesem Beat gerecht zu werden und ich muss mir meiner Sache schon sicher sein, wenn ich ihn spiele. Wenn ich nämlich Pech habe, und die Stimmung noch nicht entsprechend ist, kann es passieren, dass die gefürchtete Tanzflächen-Flucht einsetzt weil allen klar ist – dieses Tempo ist schweißtreibend!

Katrina and the waves als „One Hit wonder“ zu bezeichnen wäre vielleicht etwas ungerecht. Immerhin gewannen sie 1997 für Groß Britanien den Eurovision Song Contest! Aber das war´s dann auch schon  mehr oder weniger. Katrina hat sich von der Band getrennt und mit den „New Waves“ versucht, an alte Erfolge anzuknüpfen. Doch mit diesem doch zu ähnlichen neuen Namen waren die alten Bandkollegen nicht einverstanden, und so musste sie das ändern.

Und jetzt seid Ihr dran: was sagt Euch Walking on sunshine? Und welche Songs gibt es noch, die mit Schlagzeug anfangen? Freue mich, auf neue Kommentare.